Sale

Als Sale wird der Kauf oder Vertragsabschluss durch einen User auf einer Website bezeichnet. Im Gegensatz zum Lead hinterlässt der User dabei nicht nur Informationen und Daten zu seiner Person o.ä., sondern geht einen verbindlichen Vertrag mit dem Betreiber der Website ein.
Beim Einkauf in einem Onlineshop kommt der Sale i.d.R. zum Zeitpunkt des Online-Kaufabschlusses zustande, also mit dem Absenden der Bestellung. Häufig wird ein Sale auch erst nach Ablauf der 2-wöchigen Widerrufsfrist gewertet, da für den Shopbetreiber danach erst die definitive Sicherheit besteht, dass der Kunde den Kaufpreis nicht mehr zurückverlangen kann. Typisches Anwendungsgebiet für diese Regelung ist das Affiliate-Marketing von Onlineshops – die Provisionszahlung an die Affiliates erfolgt hier meist erst nach Ablauf der Widerrufsfrist, um ungerechtfertigte Provisionszahlungen bei widerrufenen Kaufverträgen zu vermeiden.
Bei Beantragung eines Girokontos kommt der Sale durch die tatsächliche Kontoeröffnung durch die Bank zustande. Der Onlineantrag stellt dabei lediglich einen Lead dar, da der User dadurch noch keinerlei vertragliches Verhältnis mit der Bank eingeht.

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